Nach gut sechs Wochen ziemlich ausgeprägter Schlafverwirrungen, habe ich nun schon vier Mal – ganz ohne Milch- so richtig durchgeschlafen. Ist zwar heute schon wieder Geschichte, aber trotzdem ist’s berichteswert: Mein Bettchen hat nämlich jetzt keine Gitterstäbe mehr und nur noch so nen schnittigen Rausfallschutz. Wenn ich Lust habe, kann ich jetzt selbst reinklettern (aber ich habe eher selten Lust). Mama und Papa haben sich so eine gemütliche Matratze vors Bett gelegt. Darauf kann man prima toben und ein Mama/Papa Nachtcamp aufschlagen, wenn es mir im Kinderzimmer alleine zu langweilig wird. Ich kann übrigens auch alleine rausklettern und zum Beispiel nach dem Mittagsschlaf selbstständig auf Wanderschaft gehen.
Meine Fummelkünste habe ich nach Schlüssel ins Schloss stecken nun in Richtung Druckknöpfe und Reißverschlüsse verlagert. Jacke anziehen oder Body zumachen braucht halt Zeit und alleine machen, ist eh das Beste. Body und Hose hochziehen übe ich noch.
Neben Fummeln steht auch Klettern hoch im Kurs: Tisch, Stuhl, Mülleimer, nix ist sicher. Und wenn ich mich mal ausruhen muss, spiele ich neuerdings mit meiner Eisenbahn.
