Winterpause in Costa Rica

Angelockt von tropischer Pflanzen- und Tierwelt und auf der Flucht vor dem ungemütlich dunklen Winterwetter steigen wir Ende Januar in den Flieger nach Costa Rica. Costa Rica liegt zwischen Panama und Nicaragua und ist unser erstes Ziel in Mittelamerika. Das kleine Land ist nur wenig größer als Niedersachen und hat grad mal 4,9 Mio. Einwohner. Von der Karibikküste im Osten rüber zum Pazifik im Westen sind es auf kürzester Strecke grad mal 250 km – perfekte Bedingungen also für einen spannenden Roadtrip.

Von San José, Costa Rica’s Hauptstadt, geht es zunächst nach Osten. Der Tortugero Nationalpark ist von Wasserwegen durchzogen und somit ist das Boot das einzig mögliche Transportmittel.

Wir verbringen drei gemütliche Tage bei angenehmen 27 Grad und werden dabei immer wieder von tropischen Regengüssen überrascht. Eigentlich sollte die Regenzeit ja lange vorbei sein, aber der Klimawandel verschont wohl auch Costa Rica nicht.

An Tag 4 sind wir dann aber wirklich froh, dass die Autoübergabe auf dem Plan steht und wir damit unsere Reisefreiheit wiedererlangen. So ein Reiseleiter kann mit seinen Zeitplänen und der ganzen Quakerei ja ganz schön nerven,-)

Mit unserem Jeep geht’s dann Richtung Westen.

Eigentlich sind die Straßenverhältnisse gut und auch deutlich besser als erwartet. Trotzdem landen wir auch ab und zu auf einer eher abenteuerlichen Piste.

Im Landesinneren zeigt sich uns unter anderem der Arenal Vulkan von seiner besten Seite.

An der Pazifikküste angekommen, erwarten uns dann noch wunderschöne Strandaussichten.

Am außergewöhnlichsten sind wohl die braunen Pelikane, die unermüdlichen den ganzen Tag im Sturzflug jagen.

Apropos Tierwelt – es ist gar nicht so einfach die vielen verschiedenen Tiere vor die Linse zu bekommen. Das Faultier macht es uns am schwersten: 11 Tage Genickstarre und nur eventuelle Faultiersichtungen. Meist ist unklar, ob es wirklich ein Faultier ist und wenn ja, wo denn wohl oben und wo unten ist. Und dann an Tag 12  hängt endlich ein Faultier nur ca. 6 Meter hoch im Baum. Wir beziehen Beobachtungsposten und nach nur 30 Minuten bewegt sich das Tier auch tatsächlich.

Ein Fotoerfolg auf ganzer Linie,-)

Fazit: Costa Rica ist auf jeden Fall eine Reise wert!

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Madeira aus luftiger Höhe

Im August hat’s uns nach Madeira verschlagen. Kurze 4 Flugstunden von Deutschland entfernt liegt das kleine portugiesische Inselchen ziemlich weit ab vom Schuss mitten im Atlantik.

Allein schon der Anflug ist abenteuerlich. Teile der wohl recht kurzen Start- und Landebahn sind nämlich auf Betonpfeiler einfach mal ins Meer gebaut. Wohl dem, der einen ausgeschlafenen Piloten an Bord hat.

Madeira ist wunderbar grün und entlang der Levadas, den künstlichen Wasserkanälen, ein echtes Wanderparadies. Ansonsten ist Madeira auch gerne mal etwas anstrengend, weil man doch immer wieder ziemlich steile Straßen und Wege zu bewältigen hat.
Sandstrand gibt es keinen, dafür Klippen und tosende Wellen wohin man schaut. Von eben einer solchen Klippe startete auch unser Paragliding Flug – ein tolles Erlebnis in wirklich atemberaubender Umgebung!

Die steilen Straßen eignen sich auch hervorragend, um mit den lustigen Holzschlitten eine rasante Fahrt in Tal zu wagen.

Und noch ein paar mehr Madeira-Impressionen:

 

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Rückkehr zur Algarve

Es waren 5 sehr schöne Tage. Das Hotel war echt klasse, nur für Erwachsene, sehr gut gepflegt und Dank der Nebensaison war es total leer. Das Frühstücks- und Abendbuffet waren gut. Es fehlte uns an nix.

Dank des Buffets mussten wir uns entsprechend viel bewegen. Also Strandspaziergänge und Wanderungen waren an der Tagesordnung.

genug Text …

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Schneeschuhwandern

Am letzten Wochenende im Januar haben wir uns auf in die Röhn gemacht um dort ein schönes Wochenende zu verbringen. Einfach chillen 🙂

Am Samstag sind wir dann mit dem Guide, seinem Sohn und 2 weiteren Teilnehmern aufgebrochen zu einer ca. 4 Stunden langen Schneeschuhwanderung.

Es war sehr schön und anstrengend.

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In 62 Tagen um die Welt

Inzwischen sind wir heile wieder in der Heimat gelandet. Schön grün ist es im Mai ja auch hier. Wir können also getrost erstmal ein bisschen bleiben,-)

So richtig angekommen bin ich allerdings noch nicht: Zwar ist die Post der letzten 10 Wochen eingetrudelt und geöffnet, die Wäsche gewaschen, die Rücksäcke verstaut, dennoch erscheint mir die Wohnung auch an Tag  4 noch wie ein Tanzsaal und ich frage mich mal wieder, wofür ein Mensch eigentlich einen Kleiderschrank braucht.

Nach der ersten Freude über das eigene Bett und die Sofaecke, hält sich der „Reiselag“ (an der Zeitverschiebung alleine liegt es wohl nicht) doch hartnäckig.

Aber wenn man mal bedenkt, dass trotz mehrmaligem Aussortieren von Fotos schon unterwegs immernoch über 3000 Bilder übrig geblieben sind, bekommt man eine ungefähre Idee wieviele abertausend Livebilder und Eindrücke unser Reisehirn zu verarbeiten hat.

Zur Ablenkung habe ich ein paar Reisefakten zum Thema Entfernungen zusammengetragen:

Frankfurt – Dubai: 4.800km 6 Stunden

Dubai – Sydney – Christchurch:  14.100km für die man inkl. Umsteigen in Sydney lächerliche 20 Stunden benötigt, mit 39 Grad Fieber ein absoluter Reisetraum

Auckland – Sydney:  2.100km 3 Stunden

Sydney – Uluru und über Alice Springs zurück: 4.000km 6 Stunden

Sydney – Honolulu: 8.100km 10 Stunden

Honolulu – Seattle: 4.300km 6 Stunden

Seattle – Frankfurt: 8.200 km 10 Stunden

Somit ergeben sich für unsere Weltumrundung mit Abstecher zum Uluru und ein bisschen Inselhopping auf Hawaii rund 46.000km und über 60 Flugstunden (Der Erdumfang am Äquator ist übrigns ca. 40.000km). Über die CO2-Bilanz unseres Trips wollen wir dann besser mal nicht nachdenken. Insgesamt sind wir 14 Mal in ein Flugzeug gestiegen und haben Stunden in endlosen Schlagen am Checkin und an der Sicherheitskontrolle verbracht. Erstaulicherweise gab es kein verlorenes Gepäck und keine Verspätungen. Nur Tims vergessenes Tablet ist 2x von Honolulu nach Kauai geflogen, bevor er es wieder in Empfang nehmen konnte.

Die „Dicke Berta“ hat uns übrigens 3.500km über neuseeländische Straßen geschaukelt. Längste zu Fuss zurückgelegte Strecke war das 19km lange Tongariro Crossing, die Kletterei durch neuseeländische Vuklkanlandschaft, die uns mehrere Tage wegen Muskelkater bewegungsunfähig gemacht hat,-)

Dies war der letzte Eintrag zu unserer 2016er Weltumrundung. Aber die nächste Reise kommt bestimmt…

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Letzte Station – Seattle

Um Seattle herum ist es schön grün. Man ist direkt am Meer und sieht die schneebedeckten Berge in der Entfernung. Die Stadt selber muss aber nicht unbedingt sein  – viel zu laut und reichlich viele komische Gestalten.

Deswegen flüchten wir auf’s Boot und schippern auf eine vorgelagerte Insel. Hier ist es herrlich ruhig.

 

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Bye bye Hawaii – letzte Bilder von Maui

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Ein Strand mit Meeresschildkröten,-)

Als wir schon nicht mehr damit gerechnet haben, noch Schildkröten am Strand zu sehen, waren sie doch plötzlich da. Und zwar 19 Stück auf einmal. Was für ein erfolgreicher Tag!

 

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Impressionen von Big Island – wo man sich so trifft,-)

Big Island ist ca. 12.000 km Luftlinie von zu Hause weg und grade hier hat unser Reiseduo Zuwachs bekommen. Ab jetzt bereisen wir Hawaii zu viert.

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Und übrigens: man sollte sich mit der hawaiianischen Polizei wohl besser nicht anlegen. Am Flughafen wurde eine junge Frau  von zwei Polizisten abgeführt. Sie trug nichts außer Flip Flops und so einem weißen Einmal-Maleranzug, ja und natürlich Handschellen und Fussfesseln. Was auch immer sie verbrochen hat, aber derartig vorgeführt zu werden, hatte sie wahrscheinlich nicht verdient.

 

 

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Waimea Canyon

19 km lang und bis zu 900 m tief ist der farbenfrohe Canyon – ganz schön beeindruckend auf einer Insel, die grad mal 34 km lang und 40 km breit ist. Die Wanderung in der Hitze war mal wieder reichlich anstrengend und der Schauer von oben als Abkühlung sehr willkommen,-)

 

 

 

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