Auf zwei Beinen durch die Welt

Um meinen ersten Geburtstag herum habe ich die ersten vorsichtigen Schritte gewagt. Jetzt zwei Monate später bin ich schon ganz gut zu Fuß unterwegs; so gut, dass ich am Freitag meine ersten Schuhe bekommen habe (in Größe 22). Ich war wohl ein guter Schuhkunde: Schnell messen, Schuhe an, Schuhe aus, bezahlen, fertig und ach ja zwischendurch kurz den Laden neu sortieren😁

Zeigt her eure Füße

Und was gibt’s sonst neues?

Ich lese wieder sehr gerne Bücher. Zweitweise war ich ganz verrückt nach Bildern von Baggern und Müllautos, jetzt sind eher wieder Tiere dran. Ich erkenne schon so einiges und verstehe auch viel, aber ich schweige lieber noch ein bisschen. ‚Mama‘ kann ich zwar eigentlich sagen, aber so wirklich zielgerichtet setze ich das noch nicht ein.

Ich spiele gerne mit meinem geerbten Duplo. Am liebsten setzte ich Männchen auf irgendwas drauf oder irgendwo rein. Puzzlen macht mir auch Spaß und das kann ich auch schon ganz gut. Die meiste Zeit wusel ich aber irgendwie rum und verbreite in Sekundenschnelle Chaos.

Donnerstag hatte ich meinen ersten Drehwurm, sehr lustig.

Ich bin sowas wie ein Langschläfer geworden. Manchmal schlafe ich morgens bis nach sieben. Und mittags verbringe ich ab und zu sogar zwei Stunden im Träumeland. Laufen macht halt müde.

Zwölf Zähne habe ich jetzt, schön gleichmäßig im Mund verteilt. Essen ist trotzdem nicht grade meine Lieblingsbeschäftigung. Es gibt einfach spannenderes.

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Mein erster Geburtstag

Heute feiere ich meinen allerersten Geburtstag.

Es gibt ein Krönchen und Kuchen…
Deko…
und Geschenke…
und noch mehr Geschenke.
Am nächsten Tag geht’s noch weiter..
und alle sind da..
auch welche, die ich noch gar nicht kenne

Was es neues gibt? Ich habe um Mama’s Geburtstag rum meine ersten vorsichtigen Schritte versucht und übe jetzt fleißig.

Was war das für ein spannender Weg von nur ‚Schlafen und Milch trinken‘ zu ‚den ganzen Tag rumwuseln und dabei ständig Neues entdecken‘. Alle Beteiligten hatten vor allem viel Spaß mich dabei zu begleiten, haben selbst einiges dazu gelernt und freuen sich auf das nächste Jahr.

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Elf Monate alt

Und plötzlich war dann auch schon Monat elf vorbei. Highlight meines elften Lebensmonats war mein erster Urlaub. Seht selbst…

Also ich bin ja startklar
So viel Gepäck und ich hab nur das kleine Köfferchen😉
Morgens kurz nach 8 zum ersten Mal Strand gucken
Unser Lieblingsplatz bei 6 Tagen Dauersonnenschein Ich werde zum Sandmonster
Nordsee entdecken
Früh übt sich

Wir haben traumhaftes Wetter und ich habe ganz viel Zeit alles zu entdecken. Dafür stehe ich morgens auch extra früh auf😛. In den Wickelstreik trete ich auch gleich mal – ist nämlich reine Urlaubszeitverschwendung dieses langweilige Rumliegen. Am ersten Urlaubstag verhagelt mir leider Zahn Nummer 8 die Laune, aber das ist dann doch schnell vergessen. Alles in allem ist’s ein toller erster Urlaub.

Was gibt’s noch Neues? Also, das mit dem Durchschlafen neulich war eher ein Versehen. Nach dem Urlaub bin ich in mein Bettchen im Kinderzimmer umgezogen. Essen ist ne schwierige Sache und in jedem Fall ne riesen Sauerei.

Ich kann jetzt ganz flink um den Tisch laufen und probiere auch immer wieder mal frei zu stehen oder aufzustehen. Ich experimentiere mit einem Bewegungsablauf, der vielleicht mal hüpfen wird.

Mein absolutes Lieblingsspiel ist ‚überm Tisch-unterm Tisch-neben dem Tisch im Wohnzimmer hergucken‘. Dafür brauche ich allerdings Spielgefährten. Variante eins: ich krabbel hinter den Tisch, bringe mich in Position und gucke solange erwartungsfroh Papa oder Mama an, bis einer mitspielt. Variante zwei (wenn keiner nach meiner Vorstellung reagiert): ich hole Teddy Rocco oder Hoppel oder Robbie, halte den energisch hoch in Papas oder Mamas Richtung und gucke solange erwartungsfroh, bis einer das Plüschtier nimmt. Dann krabbel ich schnell hinter den Tisch und bringe mich in Position. Es ist immer wieder ein großer Spaß.

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Zehn Monate alt

Und wieder ist ein Monat rum. Zehn Monate bin ich nun schon alt. Ich habe die letzten vier Wochen fleißig stehen geübt und es klappt schon ganz gut. So gut, dass ich mich nun im Runterbücken probiere. Also mit einer Hand am Möbel festhalten, runterbeugen und mit der anderen Hand am Boden nach Spielzeug angeln. Sieht für den Zuschauer lustig aus, verlangt mir aber einiges an Konzentration ab. Mini-Schritte von links nach rechts versuche ich auch immer mal wieder. Aber noch bleibe ich stehend weitestgehend am Platz. Zur Fortbewegung nutze ich halt den Krabbel-Turbo.

Sachen aufheben als Zeitvertreib

Ich spiele, wer hätte es gedacht, noch immer gerne mit meinen Stapelbechern – und zwar baue ich jetzt meine eigenen kleinen Türmchen aus zwei oder drei Bechern. Wenn ich schon am Stapeln bin, setze ich auch gleich noch die bunten Ringe zur Pyramide zusammen. Ansonsten mag ich gerne Deckel auf Behälter wie Dosen oder Flaschen fummeln, Mülleimerdeckel auf und zu machen und Sachen reinwerfen. Außerdem entdecke ich langsam den Spielplatz für mich.

Im Sand
Früh übt sich das Wizard spielen

Ich habe jetzt sieben Zähne, vier unten und drei oben. Zähneputzen lohnt sich also langsam, ist aber gar nicht so einfach. Nach einer kurzzeitigen Schlafverwirrung, wo ich so gar nicht ins Bett wollte und wie verrückt rumfrasseln musste, gehe ich nun wieder friedlich Bett und komme meist mit einer Milchunterbrechung aus. Um sechs Uhr muss die Nacht dann aber auch langsam vorbei sein, schließlich will ich was erleben. Die meiste Zeit des Tages bin ich gut gelaunt und fröhlich und so gar nicht mehr nachdenklich, höchstens sehr konzentriert. Wenn mir etwas gar nicht passt, muss ich allerdings doch auch mal den Zwergenaufstand proben. Dann kann ich ganz schön laut werden.

Bei bester Laune

In der Nacht vom 8. auf den 9. Juni habe ich zum ersten Mal echt durchgeschlafen, nämlich von Viertel nach 11 bis kurz vor 6.

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Zwei Babys, ein Outfit

Hier bin ich 9,5 Monate alt und trage zum Vatertagsspaziergang dieses zeitlose 23 Jahre alte Sommeroutfit von meinem Onkel Nick

Hier ist das Beweisfoto: Sommer 1997, Onkel Nick ist hier 10,5 Monate alt

Und hier sind Onkel Nick und ich zusammen ein paar Tage zuvor

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Ende des Corona-Besuchsverbots

Nach zwei Monaten Familienabstinenz steht mal wieder ein Menden-Besuch auf dem Programm.

Selfie mit Oma und Papa
Gemeinsam auf der Picknickdecke
Familien-Spaziergang zum Hexenteich
Schönste Tante
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Neun Monate alt

Heute bin ich neun Monate alt und damit fast genauso lange auf der Welt wie im Bauch. Im letzten Monat habe ich viel dazu gelernt: ich bin Krabbel-Profi geworden. Fast drei Monate hat’s gebraucht vom ‚auf den Bauch drehen‘ bis es zum ersten Mal merklich vorwärts ging. Jetzt nennt Papa mich Raketenwurm, so schnell bin ich schon. Hinsetzen kann ich mich jetzt auch alleine. Auch das hat zwei Wochen Übung in Anspruch genommen. Toll, dass ich jetzt im Sitzen spielen kann. Aber damit nicht genug, ich will endlich noch mehr sehen und nicht nur immer auf dem Boden rumkrebsen. Ich klettere so gerne…am liebsten über Mama und Papa

Mama beklettern im Regenwetter Kletterparcours
Spielen im Wohnzimmer

Anfang der Woche ist’s mir dann gelungen, mich das erste Mal alleine am Tisch hochzuziehen. Ist noch recht wackelig und der Abgang war auch noch ausbaufähig. Aber für die nächsten vier Wochen brauche ich ja auch meine Herausforderung.

Ich stehe!

Meine Stapelbrecher finde ich immer noch toll. Nach Turmumwerfen und Becher rausfummeln, versuche ich jetzt sie auch selbst wieder ineinander zu stecken oder ich jage die rollenden Becher durchs Wohnzimmer. Zum Leidwesen von Mama werde ich magisch von Mülleimern angezogen und versteue sehr gerne Blumenerde auf dem Balkon. Und Oma… ich liebe alle meine Bücher. Das Buch mit den Puzzleteilen ist grad mein liebstes. Aber ich blättere auch durch Mama’s BWL-Schinken und zerflücke Taschenbücher. Mich faszinieren außerdem der Staubsauger, der Wäscheständer und Gürtel aller Art.

Essen ist grad nicht so gefragt. Eigentlich ist alles andere spannender als Breiessen. Brötchen oder Obst sind zwar nett anzulutschen, zu verkleinern und überall zu verteilen, aber wirklich essen mag ich das grad noch nicht. Dabei haben meine beiden Schneidezähne unten Gesellschaft vom Schneidezahn oben rechts bekommen. Ich kann also jetzt auch Zähne knirschen. Geschlafen wird ganz gut etwa elf Stunden nachts mit zwei Essenspausen und eineinhalb bis zwei Stunden tagsüber auf Vormittag und Nachmittag verteilt.

Irgendwann in den letzten Wochen habe ich meinen eigenen Willen entdeckt. Stillliegen zum Beispiel finde ich ja sooo langweilig, da muss ich lautstark und mit ganz viel Körpereinsatz protestieren. Beim Windelwechsel und Schlafanzug anziehen werden jetzt manchmal kleine Kämpfe ausgefochten. Sonst bin ich aber eher ein ruhiger, manchmal fast ein bisschen nachdenklicher Zeitgenosse. Aber ich kann mich auch kringelig lachen, wenn ich etwas richtig lustig finde.

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Volle Kraft voraus

Mein wochenlanges Intensivtraining hat sich ENDLICH ausgezahlt: ich kann jetzt krabbeln! Erst ging’s nur im Schneckentempo und nur kleine Strecken. Am Dienstag hab ich mich dann zum ersten Mal alleine vom Wohnzimmer in die Küche aufgemacht. Musste ja gucken, was da so klappert. Heute morgen hab ich mich heimlich aus dem Kinderzimmer ‚geschlichen‘ und bin mal ins Bad gucken gekrabbelt. Die Tür hab ich auch gleich noch zugemacht. Das war mir dann aber doch etwas zu unheimlich. Hab also besser mal schnell nach Rettung gerufen. Jetzt muss ich erstmal schlafen. Wohnungserkundung macht müüüde.

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Mein erstes Ostern

Leider mussten Besuche in diesem Jahr ausfallen. Ich habe mich dafür sehr über mein Osterpaket von Oma gefreut.

Mein Osterpaket
Auf „Ostereier“-Suche im Wohnzimmer

Zum Osterspaziergang ging es mit Schmusehase bei fast sommerlichen Temperaturen in den Wald.

Mit Papa im Partnerlook
Hase wurde erfolgreich eingefangen
Das Oster-Familienfoto

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Acht Monate alt

An meinem 8-Monats-Geburtstag bin ich 70 cm groß und wiege genau 8 kg. Nach einwöchiger Testphase mit nur einer Milch pro Nacht, habe ich lieber wieder auf zwei Flaschen umgestellt. Dieser ständige Bewegungsdrang macht einfach hungrig. Den ganzen letzten Monat habe ich weiter sehr ausdauernd an meiner Fortbewegungstechnik gefeilt:

Rückwärts schieben und professionell einparken – klappt gut
Muskelaufbau in der Stützposition: fast 3 Wochen mehrmals täglich
Zeitgleich immer wieder Vierfüsslerstand üben, auf dem Bauch blitzflink im Kreis drehen und diverse Kobrapositionen probieren

Nach diesem intensiven Training können meine Beine eigentlich schon krabbeln, aber die Arme machen noch nicht so recht mit. Solange muss ich wohl noch im Vierfüsslerstand mit den Beinen vorkrabbeln, mich dann lang nach vorne wegschieben und dabei die Beine elegant wie ein Frosch seitlich ausgleiten lassen. Ist etwas mühsam, aber wenn das Spielzeug nicht zu weit wegliegt, geht es schon. Dank der bekräftigen Muskeln im Rücken, kann ich jetzt auch schon recht stabil alleine sitzen. Aber wie ich mich alleine so hinsetzen kann, ist wohl Aufgabe für nächsten Monat.

Bei vorsommerlichen Temperaturen auf einer Wiese am Main sitzend mit schicker Sonnencreme-Kriegsbemalung

Eigentlich hätte in diesem Monat mein erster Urlaub auf dem Plan gestanden. Oma hat dafür extra einen schicken reisetauglichen Buggy spendiert. Aber der Urlaub musste ja leider wegen diesem fiesen Coronavirus-Durcheinander ausfallen. Bei traumhaftem Frühlingswetter ist Urlaub (+Papa-Corona-Ferien) zu Hause aber ja auch mal schön:

Wer braucht schon Mallorca-Mandelblüte
Im Taunus
Der einzige Flieger am Himmel
Picknick-Time
Mit Skyline-Blick
Mein neuer Reisebuggy

Ich spiele immer noch sehr gerne mit meinen Stapelbechern und mache Dinge auf und zu (Bücher, Schubladen usw.) DVDs aus dem Regal räumen, ist auch ein netter Zeitvertreib. Gegessen wird übrigens jetzt im neuen Hochstuhl. Sogar mit Gurke kann man da herrlich Sauerei veranstaltet.

Die letzte Stillmahlzeit gab’s am 27.03. War immer schön gemütlich, aber das Fläschchen schmeckt mir genauso.

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