Waipoua Forest

Hier gibt es wirklich riesige Kauri-Bäume. Sie sehen auf den Bild fast unscheinbar aus, sind aber wirklich beeindruckend.

Dieses Exemplar hat einen Stammdurchmesser vom 14m und ist über 50m hoch:

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Allerdings sind die Bäume wohl durch den Befall bestimmter Microorganismen gefährdet, weshalb es hochmoderne Schuh-Reinigungs-Anlagen am Eingang aller Walking Tracks hier gibt. So sauber waren unsere Schuhe wohl wirklich lange nicht.

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Welcher Tag ist eigentlich heute ?

… Ach, ist ja auch egal;-)  Welch wunderschöner Zustand völliger Urlaubsentspannung hat sich da bei uns eingeschlichen! Die zentrale Frage dieser entspannten Tage ist „Und was machen wir heute?“ und darauf findet sich hier immer eine Antwort. Meist gibt es ein grobes Etappenziel der täglichen Route und Stops mit Kaffee oder Naturgenießen nach Belieben. Das viele Grün hier um uns herum wirkt total entspannend und so folgt ein Tag ganz unaufgeregt dem nächsten.

Das einzige Forecast was mich vielleicht grad noch interessiert, hat was mit Wetter zu tun. Und der Aufwand für ein Budget-Review beschränkt sich meist auf einen Blick ins Portemonnaie;-)

So könnte es bleiben, allerdings geht unsere Zeit in Neuseeland bald zu Ende. Bereits morgen geben wir die „dicke Berta“ wieder am Flughafen ab und verbringen dann noch einen Tag in Auckland.

 

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Kiwi gesichtet

Neuseelands Nationalsymbol ist ganz schön schwer zu finden. Die flugunfähigen Tiere sind nachtakiv und ganz schön schnell.

Deswegen mussten wir mit einem Besuch im Kiwi House der bisher ausgebliebenen Kiwi-Sichtung nachhelfen.

Sehr interessant zu beobachten.

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Ein sonniger Tag am Strand

Netter Spaziergang zu Cathedral Cove mit Abstecher zu Hahei Beach:

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Hot Water Beach

Hier kann man sich bei Ebbe seinen eigenen Hot Pool buddeln. Das Wasser ist stellenweise „zum-Füsse-verbrennen-heiß“; überraschenderweise genau dort, wo sich sonst keiner aufhält ,-)

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Karangahake Gorge

Mal nicht über Stock und Stein, sondern auf den Schienen und in den Tunneln einer alten Goldmiene.

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Auf ins Auenland … Yippie

Heute konnten wir in den Fußstapfen von Frodo, Bilbo und Gandalf wandern.

Willkommen in Hobbiton !DSC01389

Nachdem wir mit einem Bus an das Filmset gefahren wurden, ging es auch sofort los. Unser Guide “ River“ erklärte uns warum das ganze Set noch hier steht und welchen Aufwand Peter Jackson für die Filme betrieben hat. Er hat z.B. einen kompletten künstlichen Baum herstellen lassen mit über 200.000 Blättern, der Baum über Bilbos Haus. Man sieht es dem Baum aber nicht an, wenn es einem keiner sagt, total erstaunlich.

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Das ganze Dorf ist schon erstaunlich, alles so klein und doch so detailverliebt. In allen Fenstern steht irgendein Nippes, der aber genau dort hingehört.

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Man kann sich richtig vorstellen, dass es, wenn es Hobbits geben würde, diese genau so leben würden.

Zwischendurch sind wir dann in das Gasthaus “ The Green Dragon“ eingekehrt in dem jeder Gast ein kostenfreies Getränk genießen konnte. Und auch hier wieder Details an jeder Ecke, Bilder von Hobbits, Bücher, ein brennender Kamin mit Fell davor und 2 Ohrensesseln, ich war total begeistert.

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Sogar Julia fand es gut !

 

Insgesamt ein toller Ausflug, auch wenn man nicht die Filme gesehen hat.

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Rotorua – hier dampft’s und brodelt’s…

…und über der Stadt hängt quasi eine Schwefelwolke. Frische Luft – Fehlanzeige. Selbst auf der Parkbank am friedlichen Lake Rotorua, auf dem im Übrigen wirklich sehr viele schwarze Schwäne unterwegs sind, schwappt einem immer wieder eine „faule-Eier-Note“ in die Nase.

Die Stadt liegt laut Reiseführer in einem der geothermisch aktivsten Gebieten der Erde. Insgesamt sehr interessant und einen Besuch Wert.

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Autsch ist das Wort des Tages

Dieser Muskelkater ist wirklich fürchterlich…trotzdem geht es früh weiter in Richtung Nord-Westen. Es geht vorbei am riesigen Lake Taupo, den man gestern vom Krater aus sehen konnte. Tagesziel sind die Waitomo Glowworm Caves.

Fotografieren, filmen etc. ist leider verboten, deswegen gibt es kein Bildzeugnis dieses besonderen Erlebnisses. Ein Guide führt uns erst durch eine Sandsteinhöhle, danach besteigen wir ein kleines Boot, das lautlos, nur vom Guide an Leinen gezogen, über einen unterirdischen Fluss gleitet. Es ist mucksmäuschenstill und über uns ersteckt sich ein bläulich leuchtender Glühwürmchenhimmel.

Mutter Natur lässt sich schon lustige Sachen einfallen. Die Larven dieser kleinen Tierchen hängen 9 Montate in düsteren Höhlen und hängen dort spinnennetzähnliche Fangleinen aus. Dann lassen sie ihr Hinterteil leuchtende Chemikalien produzieren und locken damit andere Insekten an, die dann verspeist werden.

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Tongariro Alpine Crossing oder zwei Sonntagsspaziergänger stürmen den Krater

Der Tongariro Nationalpark liegt ziemlich genau in der Mitte von Neuseelands Nordinsel und damit gleichzeitig mitten im Nichts. Angekommen im Caravan Park waren es grad mal noch 7 Grad; dementsprechend ungemütlich war die Nacht im Camper.

Aber wir wollten ja eh nicht ewig schlafen, wir hatten ja schließlich noch was vor…

…das Tongariro Alpine Crossing, eine Tageswanderung durch unwirkliche Vulkanlandschaft stand auf dem Plan.

Auf 1.150 Metern ging es los. Erst führte der Weg noch durch Graslandschaft. Danach ging es nur noch über Steine, Geröll und angetauten Matsch auf 1.890 Meter.

Wahrscheinlich hätte uns schon die angezeigte Streckenlänge von 19,4 km stutzig machen müssen, spätestens aber dieses SchildBild2

„Fit enough“ ?  Naja, vielleicht nicht wirklich; dafür aber mit ausreichend Willensstärke ausgestattet,-)

Nach dem kräftezehrenden, ca. 2,5 stündigen Aufstieg, ging es dann scheinbar endlos  bergab. Schließlich mussten wir bis zum 10 km entfernten Ziel noch ca. 1.000 Höhenmeter wieder herunter. Wir sind bis heute nicht sicher, ob rauf oder runter die schlimmere Tortur war. Für die Aussicht hat sich die Anstrengung aber allemal mehr als gelohnt. Eine wirklich beeindruckende Strecke! Und nach 7 Stunden war es dann ja auch geschafft.

 

 

 

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