3 Tage im Zeichen von rotem Sand

Samstag Nachmittag: Nach ungefähr 3 Stunden Flug landen wir in der Nähe des Uluru-Kata-Tjuta Nationalpark. Es steht auch gleich die erste Wanderaktivität auf dem Plan. Nach kurzer Busfahrt brechen wir in der Wärme des Outback Nachmittags in das Valley of the Winds auf. In diesen ersten Stunden machen wir vor allem eins: Fliegen-Wegwedeln. Die kleinen Biester sind ja bekanntlich besonders anhänglich und halten sich gerne dort auf, wo man sie nicht haben will – nämlich an Nase, Augen und Ohren. Die roten Felskuppeln, die wir durchqueren, sind aber trotz Ablenkung sehr beeindruckend.

Pünktlich zum Sonnenuntergang werden wir zum Aussichtpunkt am Uluru kutschiert, wo wir auch ein Gläschen Sekt kredenzt bekommen,-)

Danach gibt’s lecker BBQ im Camp unterm Sternenhimmel. Unsere Sparunterkunft ist wirklich ziemlich basic, aber immerhin müssen wir nicht auf dem Boden schafen. Außerdem ist es so dunkel im Zelt, dass man keine eventuell vorhandenen tierischen Besucher sieht.

Die Nacht ist aber sowieso recht früh vorbei. Bereits um Viertel nach 5 gibt’s Frühstück und um 9 haben wir bereits den Uluru in einem 10 km Marsch einmal umrundet. Anschließend wird noch munter weitergelaufen während uns ein Aboriginal Guide Geschichten erzählt. An diesem Tag haben wir uns das Mittagessen wirklich verdient.

Am Nachmittag geht’s dann in Richtung des Camps am Kings Canyon, wo wir pünktlich zum Sonnenuntergang ankommen. Die Fahrt dorthin ist wenig spektakulär: 3 Stunden roter Sand und Büsche soweit man blicken kann.

Nach dem Abendessen spielt einer der Guides noch Didgeridoo am Lagerfeuer. Und da es trotz Lagerfeuer hier noch viel dunkeler ist als am Vorabend, können wir den Sternenhimmel auch noch besser bewundern.

Am nächsten Morgen berechen wir „erst“ um Viertel nach 6 zu unserer Wanderung am Rande des Kings Canyon auf. Auch hier gibt’s viel rotes Gestein zu sehen.

Zum Schluss unserer Tour fährt unser Bus ca. 5 Stunden gefühlt nur gradeaus. Endziel der Tour ist Alice Springs, wo wir ziemlich „kaputtgewandert“ im Dunkeln ankommen.

Alles in allem: 3 Tage Outback Erlebnis, die sich wirklich gelohnt haben,-)

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Ein Kommentar zu 3 Tage im Zeichen von rotem Sand

  1. Annett Kanngießer sagt:

    Hallo Julia,

    die bilder sind wunderschön. Ich könnte glatt gleich wieder los. Hab die gleichen Foto´s 😉
    Liebe Grüße
    Annett

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